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Hautnah dabei sein

Wir filmen für dich…

In mühevoller Arbeit filmen wir das geschehen um und in Ndingine, damit du hautnah beim Bau der Begegnungsstätte dabeisein kannst.
 So ist es uns sehr wichtig dir die Atmosphäre so authentisch wie möglich zu vermitteln. In Kombination zu den Texten erklärt sich jedes Video von selbst.

Wir hoffen du kannst die Leidenschaft spüren, welche wir in dieses Projekt allesamt stecken. Es ist ein Bau für alle Menschen dieser Welt. Deine Unterstützung ist auch weiterhin gefragt, damit wir unseren Nachkommen eines Tages einen Film einer Erfolgsgeschichte zeigen können!

Karibu sana – du bist herzlich eingeladen unser Projekt mit deiner Familie, Freunden und Bekannten zu teilen. 

Sei dabei…

Besuche Cisar und Emiliana… 

Du willst am liebsten die Koffer packen und mit János nach Ndingine reisen um die Fischergemeinde Vorort zu unterstützen. Hamnashida – Kein Problem!

Schicke uns dein persönliches Schreiben an die info@ndingine.de. Wir werden uns dann umgehend bei dir melden.

Das Gästehaus

Das neue Gästehaus… 

Die Gemeinde in Ndingine hat eigens für den Planer, János Zillger sowie für weitere fleißige Hände aus der westlichen Welt, ein Gästehaus gebaut.

Die Gemeinde ist dem Wunsch von János Zillger nachgegangen und hat dessen Vision nach einer grenzüberschreitenden kulturellen Zusammenarbeit und Gemeinschaftssinn übernommen.

Das rote Backsteinhaus hat ein neuzeitliches Wellblechdach mit 4 geräumigen Zimmern. Die Gemeinde stellt eigenes dafür zwei Köchinnen und Lebensmittel.

Die Vision

Die neue Begegnungsstätte aus der Vogelperspektive… 

 – Altes muss vergehen, damit Neues entstehen kann –

Die Vision ist einen Ort zu schaffen der die örtliche Kultur, das Klima, sowie die lokalen (Bau)Materialien Lehm, Stein und Holz einbezieht. Ein Ort für alle Kulturen und Konventionen, welcher einen täglichen Nutzwert hat.
 Ein „Garten Eden“! Eine Begegnungsstätte die die Menschen mit Kultur, Gemeinschaft, Wissen und Lebensmittel versorgt. Es soll keine Grenzen schaffen, sondern lediglich ein gestalteter Bereich für Mensch und Natur darstellen.

Ferner wird die Begegnungsstätte durch die Wahl der Baumaterialien, falls sie in der Zukunft ihren Nutzen verliert, im wahrsten Sinne des Wortes „wieder zum Staub zurückkehren“, wieder zu Nährstoff für viele Lebewesen werden, ehe nach wenigen Jahren das Land wieder zu fruchtbarem Ackerboden wird und die Menschen ernährt, ohne jegliche umweltschädliche Überraschungen.

Der fruchtbare Boden, der sogenannte „Mutterboden“, ist eine Ressource die man niemals zerstören sollte, da der Schaden nie wieder gut gemacht werden kann. Die Erde ernährt uns alle, in Verbindung mit den vier anderen Grundelementen bzw. „Essenzen“ Feuer, Wasser, Holz, Luft.

Der Ort bildet im Gesamtkontext einen Kreis, welcher symbolisch die Welt darstellt.

Dieser wird gegen das Äußere – Universum, von einer Stampflehmmauer abgetrennt und betont dadurch die Existenz der Gemeinschaft. Im Inneren der Mauern schaffen Gärten, ein Gebäudekomplex und ein Wasserrückhaltebecken einen Bezug zum Sein. Die Gärten können die Gemeindemitglieder gemeinschaftlich zum Gemüseanbau nutzen. Der Kern der Anlage ist der Gebäudekomplex. Dieser besteht aus zwei Seitenschiffen und einem Mittelschiff.

In den Seitenschiffen ist eine Bibliothek – das Auge zum Wissen, und ein Büro untergebracht. Das Mittelschiff ist ein Mehrzweckraum der für unterschiedlichste Veranstaltungen wie zum Beispiel Gemeindetreffen, Musikveranstaltungen und Gottesdienste genutzt werden kann. Aus der Vogelperspektive betrachtet bilden sie das Abbild eines Kreuzes.

Die Gebäude sollen aus Stampflehm errichtet werden. Das vorhandene Gebäude soll so zurückgebaut werden, dass alle Materialen für den Neubau wiederverwendet werden können. Durch die Eigenschaften des Lehms bleiben die Innenräume auch bei großer Sommerhitze angenehm kühl temperiert. Die einheimischen nutzen diesen besonderen Effekt des Lehms um ihr Trinkwasser zu kühlen, indem sie es in Tontöpfen lagern. Die Gebäudedecken haben hingegen unterschiedlich große Öffnung, zur Belichtung des Raumes sowie um die warme Luft – ähnlich einem Kamin, abzuführen.

Da Lehm anfällig gegen Erosion durch Wind und Wasser ist, müssen die Gebäude auf steinernen Podesten errichtet werden. Vorbild hierfür sind die griechischen Tempel. Bildlich gesehen bekommen die Gebäude Schuhe angezogen und stehen so dauerhaft auf trockenen Füßen. Des Weiteren schützt ein filigraner Holzskelettbau, der mit einem Segel aus Leinenstoff bespannt wird, die Gebäudehülle gegen Sonne und Regen. Die Idee ist in abstrakter Form einem Baum nachempfunden. Durch die Trennung von Gebäudekomplex und Dachkonstruktion kann eine natürliche Luftzirkulation – Thermik, stattfinden. Die Hitze wird so kontinuierlich den Gebäuden entzogen und es entsteht eine stetig kühle Brise in der trockenen subtropischen Region. Die Gebäude nutzen intelligent die Naturgesetze und stehen so in einer Symbiose mit ihrer Umgebung. Durch die Kombination einer massiven sowie einer leichten Bauweise sind die Bauten Erdbeben sicher.

Die Gestaltung des Ortes wurde mittels der „Heiligen Geometrie“ entwickelt. Die Heilige Geometrie besagt, dass alle physischen Existenzen aus ein und der selben geometrischen Form, entspringen, welches ein Kreis ist. Ideologisch ist dadurch die Begegnungsstätte im Zusammenhang mit allem Sein gestellt. Folglich wurden die Proportionslehre sowie der goldene Schnitt auf das gesamte Konzept angewendet. Durch die geometrischen Zusammenhänge kann mittels eines Zirkels, ohne weitere Hilfswerkzeuge der Entwurf abgebildet werden.

Zudem wurde die Begegnungsstätte nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet. Leitbild hierfür sind die „Zehn Bücher der Architektur“ des römische Architekten Marcus Vitruvius Polio, genannt Vitruv. So wurde das Kreuz – in der Gebäudewand des Mittelschiffes, zwischen den Winden Nordost – „Aquilo“ und Ost – „Solanus“ ausgerichtet. Im Idealfall steigt die Sonne am Ostermontag, zur Auferstehung „Jesus Christus“ – im Jahre 2019, exakt im Kreuz auf und der Raum wird vom Sonnenlicht durchfluten.

Da durch die geografische Lage des kleinen Fischerdorfes starke Winde aus dem Indischen Ozean – Südostpassat, kommen, sind die Gebäude diesen abgewandt geplant. Die Winde sollen durch die Ausrichtung des Areals gebrochen und verteilt werden. Die vier Haupteingänge der Begegnungsstätte sind deshalb von der Hauptwindrichtung abgewandt. Sie sind dennoch auf alle Himmelsrichtungen verteilt. Von der Ferne sind die Eingänge durch Mangobäume gekennzeichnet. Sie sollen ebenfalls vor Winden und Sonne schützen. Mangobäume haben einen hohen Stellenwert in der tansanischen Kultur und dienen meist als Treffpunkt für Versammlung oder als kühler, schattiger Ort um ein Schläfchen zu machen.

In der Hauptachse ist die Ringmauer geöffnet, um so den Blick auf den Njassasee und die Livingstoneberge zu gewähren. Da beides untrennbar mit den Menschen am Njassasee verbunden ist, wurde hierzu besonderer Bezug genommen. Der See ist die Quelle der Hauptnahrungsmittel Wasser und Fisch. David Livingstone hat maßgeblich zur Christianisierung des schwarzen Kontinentes und zur Abschaffung des Sklavenhandels beigetragen.

János Zillger

János Zillger mit dem Gemeinderat…

János Zillger wuchs in einem kleinen Dorf – Liuli, in Südtansania auf.
Seine Eltern arbeiteten damals als Entwicklungshelfer in der Region „Njassaland“. Nach Beendigung ihrer Tätigkeit zog die zwischenzeitlich auf vier Mitglieder herangewachsen Familie in ihre alte Heimat zurück. Seit dem existiert eine tiefe Verbundenheit mit dem Land und deren Bewohner.

Nach Abschluss des Studiums der Architektur reiste János Zillger ins Land seiner Kindheit und frischte die alten Beziehungen auf. Dort bat ihn Dr. Daniel Ndimbo um planerische Unterstützung bei einem Bauvorhaben in seiner Heimatgemeinde Ndingine. Ohne groß zu zögern erklärte János sich dazu bereit.

Neben seiner „Architektentätigkeit“ plante er in seiner Freizeit fast 2 Jahre lang an dem Bauvorhaben. Daraufhin entschloss er sich seine gesicherte Anstellung in einem renommierten Architekturbüro zu kündigen, um so dem Projekt voll und ganz zur Verfügung zu stehen. Seitdem arbeitet er unermüdlich mit der Gemeinde Hand in Hand an der Umsetzung des ambitionierten Bauvorhabens. Das Leben auf den beiden Kontinenten finanziert er sich in großen Teilen mit seinen persönlichen Ersparnissen.

Bei der Tragwerksplanung wird er von Rainer Schmitt und Gunnar Markow unterstützt.

Die Ndimbo Familie

Dr. Sam Ndimbo…

Die Ära „Ndimbo“ beginnt mit Samuel, dem Vater der beiden Brüder Samuel – Sam und Daniel.
Dieser reiste Anfang des 20. Jahrhunderts zu Fuß von dem im Süden von Tansania gelegenen kleinen Örtchen Ndingine, quer durch Tansania, bis ins 1.500 km entfernt gelegene Arusha und dort an den Lake Eyasi. Fast ein halbes Jahr dauerte sein Fußmarsch. Dieser Gewaltmarsch war von Erfolg gekrönt! Da er ein exzellenter Fischer war machte er reichlichen Fang, den er in der Umgebung von Arusha und bis nach Kenia verkaufen konnte. Mit dem Geld war es ihm möglich seiner Familie ein sorgenfreies Auskommen zu sichern.

Durch die finanzielle Unterstützung des Vaters konnte sein ältester Sohn, Dr. Samuel – Sam Ndimbo, als einer von wenigen aus der Region, die Schule besuchen. Da Sam ein fleißiger Schüler war, schloss er seine Schulausbildung mit Auszeichnung ab und konnte so eine Ausbildung in Liuli am St. Anne‘s Krankenhaus beginnen, einem Krankenhaus, welches im Jahr 1906 von Deacon William Persaval Johnson, dem ersten Missionar der University Mission to Central Africa – UMCA, gebaut wurde. Der damalige Missionar der anglikanischen Kirche in Liuli, vermittelte ihm hierauf ein Stipendium. So konnte er von 1967 – 1970 in Amerika, Chicago, Biologie studieren. Sein Vater verstarb in frühen Jahren während dieser Zeit, sodass Sam Ndimbo sich schon bereits in jungen Jahren um seine Großfamilie kümmern musste. Deshalb arbeitete er neben seinem Studium, um so den Lebensunterhalt seiner Familie zu sichern und seinen Geschwistern eine Schulausbildung, unter anderen seinem jüngeren Bruder, Daniel, zu ermöglichen.

1970 absolvierte Sam Ndimbo sein Studium erfolgreich und erlangte den Titel „Bachelor of Science“. Trotz der Möglichkeit im Anschluss Medizin in Amerika zu studieren, bevorzugte Sam Ndimbo dies in seiner Heimat zu tun, um so näher bei seiner Familie zu sein und sich besser um diese kümmern zu können. Nach erfolgreichem Abschluss seines Medizinstudiums in Daressalam studierte er in Österreich, Wien, Gynäkologie und machte seinen Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Hiernach kehrte er in seine Heimat „Njassaland“ zurück, um als Arzt und Priester zu arbeiten und so für seine Heimat zu sorgen.

Von 1974 bis 1996 leitete Dr. Sam Ndimbo – mit kurzen Unterbrechungen – das 100 Bettenkrankenhaus „St. Anne’s Hospital“ in Liuli. Das einzige Krankenhaus weit und bereit. Dessen  Einzugsgebiet erstreckt sich 100 km in nördlicher Richtung, 70 km in südlicher Richtung und 30 km in östlicher Richtung. Westlich begrenzt vom Njassasee – auch bekannt unter dem Namen Malawisee, und östlich von der Kette der Livingstone-Berge – Kipengere-Berge. Über 100.000 Einwohner leben im Einzugsgebiet des Krankenhauses.

1974 wurde zu Ehren der Verdienste um die Region von Dr. Sam Ndimbo und seiner Frau, Violeta, in seiner Heimatgemeinde Ndingine eine Backsteinkirche, unter finanzieller Unterstützung der Familie Ndimbo, von der Dorfgemeinschaft in Eigenleistung erbaut.

Bis heute hängt sein Herz sehr an der Kirche in Ndingine. Im hohen Alter von 75 Jahren betreibt Dr. Ndimbo immer noch eine kleine Basisgesundheitsstation – Dispensary, an seinem Alterswohnsitz in Puulu, einem Nachbarort von Liuli.

Seit 1996 hat nun sein jüngerer Bruder, Dr. Daniel Ndimbo, die Krankenhausleitung inne. Der Familientradition folgend, ist er mit Herz und Leib rund um die Uhr für das Krankenhaus und das Wohl der Menschen im Einsatz. Über vier Jahre von 2001 bis 2006 war Daniel Ndimbo alleiniger Arzt in St Anne‘s und hatte praktisch keinen freien Tag. Nach dieser extrem anstrengenden Zeit kam 2009 und 2011 endlich Verstärkung. Derzeit arbeiten drei Ärzte im St. Anne‘s.

Er kennt sich bestens mit der Entstehungsgeschichte des Krankenhauses sowie den Anfängen der Missionierungen über David Livingstone bis zu William Percival Johnson aus. Ebenso ist er ein exzellenter Kenner der Kolonialzeit, von Deutsch-Ostafrika über Britisch Empore und dem was danach kam, nämlich die Unabhängigkeit!

Beide Ndimbos, Sam und Daniel, haben bedeutende Arbeit für die Region und darüber für ihr Land geleistet.

Stellvertretend für die Gemeinde Ndingine hat Dr. Daniel Ndimbo die Leitung für das Projekt „Ndingine“ übernommen. Es ist für alle ein Tiefschlag, dass die aktuelle Kirche abgerissen werden muss. Dennoch sind alle optimistisch gestimmt, dass sie eines Tages eine neue Begegnungsstätte haben werden.

Die Gemeinde

Gut lachen haben… 

Die Gemeinde in Ndingine zählt etwa 200 Einwohner.
 Die meisten Männer sind Fischer, während die Frauen Ackerbau, zur Versorgung mit Grundnahrungsmittel, betreiben und hierzu vorwiegend Maniok – „mihogo“, Mais – „mahindi“ und Bohnen – „maharagwe“ anbauen.

Ein nahegelegener Fluss sowie der See versorgen die Bewohner ganzjährig mit Trinkwasser. Um Geschirr, Wäsche und sich selbst zu waschen geht Mann und Frau mit Kind und Kegel zum See.

Alles ist hier noch reine Handarbeit. Mit einem Einbaum, Fischernetz und Angelhaken ausgestattet fangen die Männer Fische, während die Frauen mit einer Hacke – „jembe“ gewappnet die Felder bestellen. Holz zum kochen schlagen die Frauen mit einem großen Buschmesser – „panga“ und tragen dieses über viele Kilometer auf dem Kopf nach Hause. Hilfsmittel benutzen die Menschen kaum, alles wird zumeist scheinbar schwerelos meist von Frauen auf dem Kopf getragen. Logistisch rationiert können sie fast an jeglichen Orten mit Holzfeuer kochen. Dennoch fordert die schwere körperliche Arbeit, die vorwiegend von den Frauen zu leisten ist, ihren Tribut.

Wird nicht gefischt und steht keine Arbeit auf dem Feld an, ruhen sich die Einheimischen im Schatten, meist unter großen Mangobäumen, aus. Falls sie sich nicht gerade um die täglich wiederkehrende Arbeiten wie Wasser holen, kochen, putzen, waschen und das Vieh hüten kümmern.

Der soziale Kontakt, das Miteinander wird hier groß geschrieben und scheint für einen Außenstehenden das tägliche Überleben zu garantiert. Dies scheint mit ein Grund, warum die Menschen am Njassasee soviel Zufriedenheit nach außen ausstrahlen.

Die Menschen in Ndingine haben sich, wie es scheint,  an ihre Umgebung angepasst, dennoch geraten sie durch die Globalisierung immer mehr in Abhängigkeit und müssen sich zunehmend um das tägliche Überleben sorgen.

Das Dorf ist fast nur zu Fuß oder mittels Geländewagen mit Vierradantrieb zu erreichen. In der Regenzeit ist es von der Außenwelt völlig abgeschnitten.

Vor mehreren Jahren hat Tansania mit landesweiten Straßenbauprojekten begonnen. Ohne jegliche Einschränkungen werden seit dem alle Gebäude innerhalb eines bestimmten Korridors – 60 Meter breit, abgerissen. Ob die Straßen dann tatsächlich gebaut werden, sei dahingestellt!

Wie auch immer, dies hat zur Folge, dass die alte, aus Backsteinen erbaute, Kirche der Gemeinde ebenfalls davon betroffen ist und der „geplanten“ Straße weichen muss.

Aufgrund der geographischen Lage im „Ostafrikanische Grabenbruch, welches regelmäßig von Erdbeben heimgesucht wird, der nicht vorhandenen Infrastruktur sowie der stark limitierten finanziellen Mittel ist das Vorhaben sehr ambitioniert.

Das Projekt „Ndingine“ treibt Dr. Daniel Ndimbo, Chefarzt im St. Anne’s Krankenhaus und die örtliche Gemeinde voran. Durch eine langjährige Freundschaft zwischen der Familie Ndimbo und der Familie Zillger, konnte die Gemeinde Ndingine die Unterstützung von János Zillger hierfür gewinnen. Von ihm stammen auch die aktuellen Pläne.

Nun soll unter Würdigung der ländlichen Lebensverhältnisse, der lokalen Kultur unter Verwendung traditioneller, lokal vorhandener Baustoffe eine neue Begegnungsstätte in Eigenleistung entstehen.

über Ndingine

Alltag in Ndingine… 

Ndingine ist ein kleines Dorf im äußersten Südwesten von Tansania. Das Dorf liegt in der Region „Njassaland“. Dieses erstreckt sich entlang des idyllischen Njassasee, auch bekannt als See Malawi.
In Richtung Landesinnere wird die Region durch die Livingstone-Berge, lokal  auch Kipengere Range genannt,  begrenzt. Die Bevölkerung lebt noch hauptsächlich von der Selbstversorgung – Subsistenzwirtschaft.

Hier am Ende der Welt haben ganz besondere Menschen einen Traum, den Traum einer Begegnungsstätte, welche für alle Menschen dieser Welt zugänglich sein soll.