Bau der Fundamente

Das ganze Dorf hilft beim tragen der schweren Steine…

Bevor wir mit dem Bau der Fundamente beginnen können, müssen wir erst noch die Tonnen von Natursteinen, die die Gemeindemitglieder in den letzten Jahren gesammelt haben, zur Baustelle transportieren.

Dank der großzügigen Spenden können wir uns nun endlich einen kleinen LKW für den Transport finanzieren.

Auf Grund der sandigen Bodenverhältnisse können wir die Steine leider nicht unmittelbar an der Baustelle abkippen.

So müssen wir abermals die ganzen 45 LKW-Ladungen Steine in der brütenden heißen Sonne mittels Muskelkraft schleppen.

Die Frauen tragen die gigantischen Kolosse von Steinen wie fast alles in diesem Land fast schwerelos auf dem Kopf.

Selbst die jüngsten sind darin sehr geübt.

Auch die ältesten im Dorf packen an um ihren Traum einer Begegnungsstätte Realität werden zulassen.

Diesmal habe ich auch genügend Unterstützung gefunden um die nötigen Fachkräfte zu bezahlen, welche die gewaltigen Fundamente und das äußere Podest des Gemeindehauses bauen werden.

Um die bis zu 1,30 m hohen und bis zu 70 cm breiten Podeste bauen zu können, benötigen wird sehr schluffigen Lehm.

Unweit der Baustelle baut die Dorfjugend schweißtriefend mit Hacken und Pickel den durch die Hitze steinhart getrockneten Lehm ab und belädt den LKW mit Schippen randvoll.

Am ende benötigen wir ganze 25 Ladungen Lehm.

Nach nur vier Wochen stellt unser Vorarbeiter Matthias und sein Bauteam zusammen mit dem fleißigen zutun der Dorfbewohner, die alle nötigen Baumaterialen zur Baustelle getragen haben, die Podeste fertig.

Und dies nehm wir zum Anlass um ein großes Fest zu feiern.