Mawallas

Mary Mawalla… [Bild: János Zillger, Tansania, 12/2015]

Bessere Gasteltern kann man sich nicht wünschen: Wir kommen für die nächsten Tagen bei Familie Mawalla in Mbinga unter.  Mary – die Frau von Martin Mawalla – ist die ehemalige Sekretären meiner Mutter.

Rührend kümmert sich die Familie um uns. In der wohlbehüteten Umgebung und dem angenehmen Bergklima kann ich eine Malariakrankheit ausheilen. Dr. Daniel Ndimbo berät mich gut aus der Ferne und durch die sehr familiäre Fürsorge der Mawallas bin ich nach drei Tagen wieder ganz gesund.

Die Familie lebt in einem sehr typischen tansanischen Backsteinhaus. In dem eingeschossigen Wohnhaus schläft und isst die Familie,  in dem kleinen Hinterhof mit den Nebengebäuden und dem Garten lebt sie bzw. hier spielt sich der Alltag ab.

Hier wird gekocht, gewaschen und der soziale Kontakt zu den Nachbar gepflegt. Die Tür zum Hinterhof ist für jedermann offen. So sind wir schnell in der ganzen Nachbarschaft bekannt und ein Teil dieser Gemeinschaft.

Das Haus der Mawallas ist mein Dreh- und Angelpunkt bei jeder Reise. Hier fühle ich mich wie in  Deutschland – geborgen und versorgt. Vinzenz kann sich so sehr schnell in die neue Umgebung einleben und diese vor allem auch verstehen. [JZ, 12/2015]